Paech-Brot-Areal

Aus Stephankiez

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Was tut sich auf dem Paech-Brot-Areal? Das neue Center auf dem Paech-Brot-Areal: Hintergründe, Gespräche, Fotos und Aktuelles zum neuen Center finden sie HIER

Tagebuch der Bauarbeiten:

Inhaltsverzeichnis

..06.12.2008

Abrissfest auf dem Areal! Neben Bio-Kinder-Punsch, Glühwein und Würstchen gab es ein Straßenfußball-Turnier inklusive Auslobung des 1.Power 21 Wanderpokals und tollen Preisen sowie Medaillen für alle Teilnehmer.
Es spielte eine Band den Turmsonmg und hunderte Wunschluftballons stiegen gen Himmel.
Live konnte beobachtet werden, wie eine Hebebühne sich zum Turm erhob und die ersten Steine ab geklopft wurden

..09.12.2008

Es sind erste Arbeiten auf dem Gelände zu bemerken. Eine Hebebühne steht am Schornstein, etwa 3 Meter sind abgetragen und Vermesser sind unterwegs.

..13.12.2008

Die Arbeiten stehen still, die Wetterbedingungen lassen es nicht zu auf einem 22 Meter hohen Turm zu arbeiten, da es dort ja noch eisiger ist und stärkere Winde gehen. Außerdem ist der Untergrund auf dem Platz vereist, was ein Problem für die Hebebühne ist. Es soll Mitte Februar wieder weiter gehen.

..11.2.2009

Es geht weiter! Schweres Gerät wird zum Platz gebracht, insgesamt stehen dort nun eine Hebebühne, 2 Bagger und weitere Maschinen. Container werden aufgestellt, eine Betonplatte wurde gegossen und das Tor im Bereich Birkenstraße bekam eine neue Schließvorrichtung.

..12.2.2009

Es tut sich richtig was! Um das Gelände herum sind Vermesser bei ihrer Arbeit zu beobachten. Auf dem Gelände sind nun richtig große Firmen, mit etlichen Mitarbeitern zu sehen.

..17.2.2009

Inzwischen befindet sich auf dem Gelände ein großer Kran mit weiteren Kranteilen zum noch höher bauen, außerdem 6 riesige Silos, in denen wohl Zement aufbereitet wird. Dann gibt es Rohre, die aussehen als wolle man einen Brunnen bohren. Am Turm selbst tut sich momentan nichts, aber drum herum sind heute 3 Arbeiter auf dem Platz die anscheinend erstmal Vorbereitungen treffen. Die alten ollen Bauwagen und sonstiger Müll wurden inzwischen abtransportiert. Auf dem Areal liegt eine wunderschöne Schneedecke, wohl die letzten romantischen Blicke auf diesen Platz.

..20.2.2009

Von der BAT (Buckower Abriss Unternehmen) ist nichts zu sehen, der Turm steht nach wie vor.
Dafür breitet sich die Firma Bilfinger & Berger immer mehr aus. Der Kran wurde nochmals um ein Stück ergänzt und hat nun die Größe, so dass heute die Betonsilos aufgestellt wurden. Außerdem wurden riesige Bohrer angeliefert, man kann nur spekulieren: Da sich unter dem Gelände eine Torflinse befindet, muß die Betonplatte, die das Center tragen soll, ja auf Stelzen gebaut werden. So sind diese Bohrer wohl dafür vorgesehen Platz für die Stelzen zu schaffen. Ein Fachmann sagte allerdings, es würde evtl. auch nach Wasser gebohrt werden, um einen eigenen Brunnen zu haben.
Ein Stromagregat wurde inzwischen auch aufgestellt, ebenso weitere Container. Um den Turm machen die Kräne und Laster stets einen großen Bogen, denn es befindet sich ja ein zugefrorener See rings um den turm herum.
Um 14 Uhr war heute Feierabend auf dem Gelände

..23.2.2009

Der Schnee ist geschmolzen und unter der Schneedecke kam nun ein riesiger See um dem Turm herum zum Vorschein. Bürste kennt dieses Problem/Phänomen ja schon und hatte die Entwickler des Projektes darauf vorbereitet. So wurde denn auch heute gleich Unmengen von Erde in den "See" geschüttet, um diesen trocken zu legen, damit die Maschinen gut um den Turm herum fahren können.
Weitere Maschinen, Container und Bauteile wurden angeliefert. Man könnte fast meinen das nun Tag und Nacht gearbeitet wird. Jedenfalls wurde gegen 20 Uhr bei Flutlicht immer noch gearbeitet.

..24.2.2009

Gestern sprach BürSte mit Bauarbeitern auf dem Gelände, diese teilten mit, dass Spezialmaschinen, wie z.B. Seilbacker aufgestellt werden. Diese Maschinen müssten 100% gerade stehen. Aufgrunddessen sei man nun dabei Vermessungen vor zu nehmen, um den idealen Aufstellplatz zu finden. Ab heute würde dann der erste Seilbacker aufgestellt und ausgerichtet werden.

..27.2.2009

In dieser Woche war ganz schön was los auf dem Gelände: Fundamente wurden ausgehoben (20 Meter tief, 80 cm breit) für die Leitwände. In die großen Erdlöcher wurden Betonklötze mit Stahlstangen drin eingelassen und befestigt. In etwa 3 Wochen sollen die Fundamente asuf dem gesamten Gelände fertig sein.
Den ein oder anderen verwundert es warum man um den Turm herum baut und warum dieser nun nicht fällt. soweit wir erfahren konnten, handelt es sich beider firma die auf dem Gelände für die Bauarbeiten zuständig ist, um eine andere Firma als die die für die Abrissarbeiten zuständig ist. Daher wissen die Mitarbeiter von Bilfiger&Berger anscheinend wirklich nicht, wann die Abrissarbeiten am Turm nun weiter gehen.
Auch die schönen alten Bäume wurden nun gefällt. Allen voran der große Baum am Brunnen, der durch das Kunstwerk von Kurt Kurt nochmals Berühmtheit erlang. Den ganzen Tag über blieben immer wieder Menschen stehen um über die Bäume zu trauern. Bei BürSte wurde mehrfach angefragt, ob man das nicht hätte verhindern können. Immerhin konnte der Brunnen gerettet werden, dieser soll auf der Durchwegung des Geländes wieder aufgebaut werden.


 Ein wehmütiger Blick aufs Paech-Gelände

..6.3.2009

Inzwischen gibt es einen richtigen Parkplatz auf dem Gelände, für die vielen Bauarbeiter und Besucher die dort nun tätig sind. Täglich ist man damit beschäftigt unzählige tiefe Löcher zu bohren und dann etwa 10 Meter lange Stahlträger abzulassen die dann einzementiert werden.
Der Turm steht nach wie vor.
Man hat nun sämtliche Hecken und Bäume die sich um das Gelände herum am Zaun befanden herausgerissen, nichts ist mehr übrig. auch auf dem kleinen Platz mit dem Springbrunnen hat man alle Bäumchen rausgerissen und die 2 Metzer hohen Hecken auf 25 Zentimeter gestutzt. Schade
Vom Turm steht seit heute nur noch die Hälfte, jetzt gehts plötzlich schnell. Ganz unbemerkt wurde er "gekürzt".Bild:Paech7.3.09-3.JPG

..7.3.2009

Heute ist der Schornstein weg. Ein großer Haufen Steine ist geblieben. Irgendwie wird er mir fehlen, der Schornstein, der angeblich nie in Betrieb war, da er, so geht das Gerücht, eine ingenieurstechnische Fehlleistung war. Eigentlich sollte ja das alte Backhaus erhalten werden. Aber wie der das Schicksal so spielt ist es verschwunden, angeblich im Zuge der Beräumung mit umgehauen. Ich stelle mir immer vor das Ding war schon lange vorher weg, konnte denn jemand ahnen, dass es erhalten werden sollte. Blieb nur noch der Ausweg, die peinliche Behauptung, dass eine ungeschickte Bewegung des Aubruchhammers, das kleine Schmuckstück erledigt hat. Vielleicht weiss einer mehr!? Und dann ist da ja noch die heimtückische Torflinse, die zwischen Zentrum und der freien evangelischen Gemeinde auf der Lauer liegt und nur darauf wartet bei der kleinsten Erschütterung, das eine oder andere christliche geweihte Gebäude ins Ünglück zu reißen.

..17.3.2009

Und sie bauen und bauen...... Immer noch werden Stahlträger versenkt, Beton gemischt und eingefüllt, Flächen ebenerdig gemacht. Das Gelände ist nun absolut ebenerdig, alle Erhöhungen, Bäume und Unebenheiten sind weg.


..31.3.2009

Täglich sind eine Menge Arbeiter auf dem Platz und das bis spät in den Abend, trotzdem sieht es seit Wochen immer ähnlich aus. Warum?:
Im Boden sind allerlei Ueberraschungen verborgen, die unerwartete Verzoegerungen gebracht haben: Eine Bodenplatte in 7m Tiefe aus Fabriktagen und darunter Gruendungpfaehle aus der Jahrhundertwende. Wie es hieß soll dies aber kein Problem sein, man rechnet weiterhin mit einem Eröffnungstermin im Winter 2009.


..4.4.2009

Vor Kurzem hielt der Platz eine Überraschung parat:
Bei Bohrungen für die Pfähle stieß man unterirdisch auf eine alte Fabriketage, in 7m Tiefe und darunter Gruendungpfaehle aus der Jahrhundertwende.

..8.4.2009

Trotz der Überraschung im Boden soll es "zu keiner Verzögerung" kommen. Ein "Landschaftsplanungsbüro sei immer noch mit der Planung der Anlagen in der Durchwegung" beschäftigt. So Markus Barrow (BürSte e.V.) der für BürSte Kontakt zum Bauherren bzw. dem Entwickler Wiedemann und Rechtsanwalt Lammek hält.
Die "Bäume auf dem Gelände waren nicht zu retten" denn sie "wuchsen an allen Stellen an den gebaut werden soll". Es werden aber neue Bäume in der durchwegung gepflanzt, außerdem wird die "Grünanlage vor dem Gebäude völlig neu gestaltet". Dies natürlich in Abstimmung mit dem Bezirk. Der Paech-Brunnen findet einen neuen Platz vor dem Bürgerhaus. Und dort wird er dann auch wieder plätschern dürfen.

..9.4.2009

Es wird an einem Eröffnungstermin "gearbeitet". Wie Markus Barrow erfuhr soll dieser "im Winter" liegen.
Wen schon jetzt interessiert wie das Center einmal aussehen wird, der kann hier die ersten Bilder (Visualisierungen) des Architekten sehen: Das Center

..20.4.2009

In den letzten Wochen gab es keine großen Veränderungen auf dem Gelände zu sehen. Immer noch ist man mit dem Fundament beschäftigt und es wird fleißig gearbeitet. Die Erdberge am Zaun werden immer höher. die Steine vom Schornstein wurden afst alle beräumt. Ein paar konnte BürSte retten, denn sie sehen schon außergwöhnlich aus: Konisch zulaufend, aber abgerundet, nicht spitz. Sicher läßt sich daraus mal ein tolles Kunstprojekt machen. Stephan la Barre von BürSte e.V. gab schon einige Anregungen für was die steine alles dienen können: Als Regal, als Füße für Tische, als Stifteständer und als Wärmflasche!

24.4.2009

Nun ist er weg, der Paech-Brunnen. Auf Nachfrage bei Herrn Barow von BürSte e.V. der Kontakt zu den Bauherren hält, ist der Brunen gut eingelagert worden. Sogar die Schale wurde mit eingelagert. Der Brunnen wird einen neuen Platz vor dem Bürgertreff auf dem Paech-Gelände finden. Dort wird er dann auch wieder sprudeln und Sitzgelegenheiten um den Brunnen herum soll es auch geben.
Foto bei vilmoskörte.

19.5.2009

Etliche tiefe Gruben wurden ausgehoben, die Größte kann man auf dem Foto unten bewundern, da wird sogar das Baustellenfahrzeug das sich darin befiundet ganz klein. In die Grube wurden Wasserrohre verlegt und diese mit Schläuchen verbunden. Auf dem anderen Foto hier sieht man deutlich welche riesigen Gesteinsbrocken aus der Erde geholt wurden, das sind wohl Stücke von der Fabriketage die unterirdisch vor Kurzem entdeckt wurde:

    

30.7.2009

Und schon wieder gibt es eine Überraschung: vorne an der Spitze des Centers (Haupteingang Ecke Strom/Birkenstr.) kann man nicht zeitgleich mit der Kabelverlegung im Keller etc. beginnen: Denn auch hier ist eine toflinse. als das Gelände untersucht wurde, stand wohl im gutachten nichts davon. nun stiße man zufällig darauf. dies bedeutet, es kann nicht einfach gebaut werden auf einem solchen Untergrund, sondern es müssen Stelzen in den boden gerammt werden. wieder eine kleine Verzögerung....

10.8.2009

Die Betonplatte ist komplett gegossen, nun kann mit dem Aufbau begonnen werden. Ein Mietvertrag mit dem Hostel-Pächter besteht wohl immer noch nicht, die Verhandlungen scheinen schwierig zu sein. Inzwischen gibt es einen Imbiss am Gelände, an dem Jeder einen Snack zu sich nehmen kann.
Auf dem Gelände stehen bestimmt 20 Bürocontainer und zahlreiche sonstige Container. Die Container stehen momentan auf der Fläche auf der das Bürgerhaus entstehen soll. Wann wohl damit begonnen wird? Viele Bürger haben schon nachgefragt, wie denn das Bürgerhaus gebaut werden soll, wenn die Bürocontainer dort stehen.


27.8.09

Ja, nun sieht man richtig etwas, die Stahlgerüste stehen und man beginnt mit dem Errichten der Betonwände und-decken.

1.9.09

Auffallend schnell wird gearbeitet, man kann fast zusehen wie ein um die andere Wand erstellt wird. Wieder wurden hunderte Kabel verlegt, wie da jemand den Durchblick behält?

6.9.09

Teilweise steht nun schon der 1.Stock, deutlich sieht man die langen Betonstelzen des Parkhauses. auch die lange Betonwand an der Stephanstraße ist erkennbar. Man kann deutlich ein Unterschied zwischen dem foto vom 1.9. und 6.9. erkennen. Leider wird immer noch nicht am Bürgerhaus gebaut.
Die Bauherren wollen das Projekt am Stephankiezfest vorstellen, auch Fragen können beantwortet werden. Wer also Fragen hat, kommt am 12.9.09 zum Stephanplatz zum Fest (14-19 Uhr)

Fotos

Fotos von allen Phasen (altes Paech-Gelände bis zum heutigen Tag) finden Sie HIER

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