Text: Ingeborg la Barré (BürSte), Foto: privat

Mein Computer - Der Wunderkasten!

Als mich mein ehemaliger Kollege vor vielen Jahren fragte, ob ich ihn einmal die Woche in seiner Reisebuchhandlung vertreten könnte, kam ich an dem Medium Computer nicht mehr vorbei. Bibliographieren, Bestellungen und auch die Abrechnung, es lief alles über den Computer. Ich hatte also  keine andere Wahl.
Die ganze Fachsprache Hard- und Software, Links, Suchmaschine und Curser war für mich eine Fremdsprache. Mein Kollege hätte mit mir auch japanisch reden können. Nach anfänglicher Kurzeinweisung habe ich daneben einen Computerkurs belegt, um meine Kenntnisse zu erweitern. Auf mich allein gestellt, musste ich dann damit umgehen lernen. Und ich hatte große Angst, irgend etwas falsch zu machen.
Daher verstehe ich heute auch einen der vielen Gründe, weshalb ältere Leute Angst haben, diesen Sprung zu wagen. Vielleicht hätte ich damals auch die Flinte ins Korn geworfen, wenn mein Sohn mich nicht ständig ermutigt hätte, auf jeden Fall dabei zu bleiben.
Damals ahnte ich noch gar nicht, was für ein Potential in einem solchen Kasten steckt. Ich habe mir dann einen gebrauchten PC und Rechner gekauft und durch learning by doing Fortschritte gemacht. Heute bin ich ein Fan. Mein Leben hat sich total verändert.
Der PC ersetzt natürlich nicht die persönlichen Kontakte, aber er intensiviert sie. Eine Mail ins Ausland ist schneller, billiger und die Antwort kommt zu meiner großen Freude oftmals sofort zurück. Australien ist für mich näher gerückt Dank dieser tollen Technik.
Wir können unsere Erinnerungen festhalten, sie jederzeit ergänzen und auf bequemste Weise übermitteln. Reisen online buchen, dabei so manches Schnäppchen machen. Fahrkarten bei der DB kaufen, ohne das Haus zu verlassen. Unsere Urlaubs- und

Klar, frank und frei     

Fortsetzung von Seite 4:

LiesSte, Zeitung für den Stephankiez, Ausgabe Nr. 10:  Februar 2009                       Seite 5