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Kinder jeden Tag sind. Das bisherige Schulsystem kann ihre Probleme aber nicht mehr alleine lösen. Auf der anderen Seite gibt es so viele gute und wichtige Projekte. Es geht nicht nur um Hausaufgabenhilfe, es muss Angebote außerhalb des Unterrichts geben, die den Bildungserfolg unterstützen. Die Schule muss das soziale Zentrum werden und sich dem Lebensraum der Kinder, dem Stadtteil öffnen. Ich beobachte mit Sorge das Auseinanderdriften mancher Stadtteile und eine große Armut bei Familien. Wir brauchen eine Schule und Jugendhilfe, die Kinder und Jugendliche in jeder Hinsicht fördern und unterstützen. Das könnte den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, denn ich möchte keine brennenden Stadtteile in Berlin. BürSte: Obama bewegt die Menschen emotional. Die Hoffnung setzt Energien frei. Wie können wir das für uns nutzen? Fritsch: Dieses Land hat lange verpasst, sich als Einwanderungsland zu verstehen. Es braucht eine Strategie und eine klare Haltung, dass uns alle Menschen in dieser Stadt willkommen sind. Nichts ist schlimmer für junge Menschen, als wenn sie sich von vornherein abgelehnt fühlen. Mehr Menschen mit Migrationshintergrund müssen im öffentlichen Dienst eingestellt werden. Es gibt viele junge Migrantinnen, die gut ausgebildet sind und diese Aufgaben übernehmen können. Das Ziel muss sein, allen
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