Seit Anfang Februar haben nun endlich unübersehbar die Bauarbeiten auf dem Paech-Brot-Areal begonnen. Wer dort nicht immer vorbeikommt, kann die Fortschritte im Bautagebuch auf den Webseiten von BürSte verfolgen. Für viele hat das Ganze immer noch etwas Unwirkliches, hat doch das Projekt seinen Machern und Unterstützern so manchen "Nerv" gekostet. Es schien förmlich, Pech an ihm zu kleben. Nun entsteht endlich Zukunft, und bei den Bauarbeiten werden auch noch bisher unsichtbare Relikte aus der näheren und ferneren Vergangenheit des Geländes bezwungen. Einer Torflinse im Osten des Geländes, Überresten eines Moores aus der „Frühzeit Moabits", wird mit Pfählen fester Baugrund abgerungen. Eine Bodenplatte der alten Backfabrik aus der Jahrhundertwende, 7 Meter tief versteckt und die sie tragende Pfahlkonstruktion werden neutralisiert. In ca. 4 Wochen wird eine neue Bodenplatte fertig sein, auf der das Projekt dann endgültig Gestalt annehmen kann. Die alten Bäume auf dem Gelände konnten leider nicht erhalten werden. Es werden aber an der Durchwegung hinter dem Gebäude neue gepflanzt und das Dach des Baukörpers weitgehend begrünt werden. Vor ihm, an der Spitze zur Stromstraße, wird die Grünanlage zusammen

Seite 9                             LiesSte, Zeitung für den Stephankiez, Ausgabe Nr. 11: April 2009